Treffen

Absolventenverband Raumberg-Seefeld

Treffen der 1960-er in Bad Vöslau

Bericht von Walter Kastner

Vom Heilbad zur Römerstadt und zum Jagdschloss an der Grenze

Das jährliche Klassentreffen der 4a, Maturajahr 1960 von 21. bis 23. September 2018

Es ist als großes Glück zu sehen, dass wir fast überall in Österreich Klassenkameraden haben! So treffen wir uns traditionsgemäß jedes Jahr in einem anderen Bundesland. War es im Vorjahr unser westlichstes, so trafen wir uns heuer, Dank Rudi Strasser und seinem Copiloten Hans Tschirch, in Bad Vöslau, also weit im Osten, wo uns wieder ein intensives Programm erwartete!

Bedenkt man, dass sich ein MJ. 1960 nur aus Männern im Greisenalter zusammensetzen kann, so trafen sich heuer, unsere immer eingeladenen Frauen eingerechnet, 26 erstaunlich rüstige, i.a. mit dem Leben recht zufriedene Teilnehmer und -Innen. Zwei haben sich aber im vergangenen Jahr für immer aus unserem Kreis verabschiedet, nämlich unser Lois, Alois Pölzl und Dietmar Frei, zu deren Begräbnis sich auch einige von uns eingefunden hatten. So ist die Zahl der aus unserer Mitte seit Schulbeginn Abberufenen auf fünf gestiegen, derer es bei unserem Zusammensein zu gedenken galt. Ruhet in Frieden!

Der Freitag Abend galt der Kulinarik, naheliegender Weise in unmittelbarer Nähe zu unserem Hotel im Rathauskeller, wo Ernst Huber, unser bewährter Klassensprecher, die “Vollständigkeit“ und damit die Zahl 26 feststellte und in gewohnter Weise mit einem ebenso launischen, wie stimmungsvollen Jahresrückblick unser Treffen einleitete. Bei, für Senioren viel zu großen Portionen und typischen Weinen der „Südbahnlinie“ (Thermenregion), stellte Rudi Strasser dann das Programm für die beiden kommenden Tage vor. Sein eindringlicher Appell zur Pünktlichkeit, welche für das Gelingen eines großen Programmes Voraussetzung sei, wurde, so wie wir es als Raumberger gewohnt sind, sehr ernst genommen, denn: am nächsten Morgen saßen wir alle um 08Uhr30 im Bus, womit die geforderte Punktgenauigkeit für diesen Tag seinen Anfang nahm. Der Weg führte uns nach Petronell/Carnuntum. In der teilweise rekonstruierten Römerstadt wurde uns von einer  höchst charmanten  Archäologiestudentin, namens Alessandra  Weidlich, gezeigt wie Römer lebten, ihre Küche, natürlich von Sklaven, betreiben ließen, und ohne ihre  sprichwörtliche Badekultur nicht glücklich sein konnten. Indirekt lernten wir von der militärisch recht prekären Lage dieser Großstadt am Donaulimes, resp. der Nordgrenze des wahrscheinlich ersten Weltreiches. Nur durch die Donau getrennt saßen nördlich die Barbaren, die jede Schwächephase des Reiches für Übergriffe nutzten, was natürlich Plünderung und Zerstörung bedeutete. Aber Europa ist ohne römische Rechtsprechung, die imperiale Struktur (Städtegründungen) oder die Religion nicht zu denken; und ist das beste historische Beispiel für  den heute so häufig strapazierten Begriff der Nachhaltigkeit! Ein rasches Mittagsmahl wurde im Gasthof Heidentor in Petronell eingenommen und schon saßen wir wieder im Bus zu einem Ziel unmittelbar an der slowakischen Grenze:  Schloßhof mit seinen großartigen Barockterrassen. Von der Sowjetarmee besetzt, wurde es als halbe Ruine zurückgelassen, aber in den letzten Jahren unter großen Mühen restauriert und wieder in jenen Zustand versetzt, wie es seinerzeit Prinz Eugen, reicher als das Kaiserhaus, erbauen ließ. Die spätsommerliche Sonne setzte sich immer mehr durch und verzauberte diese Anlagen  in jenes warme Licht, das  das Barockambiente so richtig zur Geltung bringt. Mag man den Denkmalschutz  manchmal zu Recht hinterfragen, hier stimmt alles, denn der wirtschaftliche Erfolg liegt in einer enormen Umwegrentabilität.

Noch einmal „z'sammensitzen“ und das Gemeinsame genießen, hieß es dann am Abend beim Heurigen Grabner Sederl in Sooß, wo bei vielen der Rote, also der Zweigelt starken Anklang fand. Nach einigem Zögern erklang auch der Alpensohn, von einer kärntnerisch/vorarlbergischen Zusammensetzung getragen, der noch etwas besser klang als das darauffolgende „In die Berg bin I gern“. Aber, wo Kärntner  aufeinandertreffen, muss gesungen werden! Unter großer Freude  wurde angekündigt und -Ihnen sei jetzt schon herzlich gedankt-, dass Joschi Riegler nächstes Jahr nach Graz einladen wird und Herwig Falk mit Walter Huter unser 60er Jubiläum in Raumberg vorbereiten werden! Das nennt man optimistisch in die Zukunft schauen!

Der Sonntag Vormittag klang  aus mit  einem Gottesdienst in der  Deutschordensritter Pfarre Gumpoldskirchen und einem kleinen Frühschoppen im „Alten Zechhaus“, ehe die letzten Teilnehmer ihren Heimweg antraten.

Wir alle  schütten ein reichlichst ausgestattetes Füllhorn der Dankbarkeit über euch beide: Rudi Strasser und Hans Tschirch! Es ist Euch  wirklich ein großer Wurf gelungen und es hätte  im Hinblick auf Qualität und Durchführung nicht interessanter und besser sein können. Herzlichen Dank!

Walter Kastner

Fotos folgen demnächst!

Veröffentlicht am 12. Oktober 2018 - Herwig Pieslinger

 

 

60. Maturatreffen des Jahrganges 1958 in Irdning

60-jähriges Maturatreffen des Jahrganges 1958 Seefeld-Raumberg in Irdning

Bericht von Bernd Gregory, Wörschach, über das 60-jährige Maturatreffen des Jahrgangs 1958, des letzten Seefelder Jahrgangs

Veröffentlicht am 7. Oktober 2018 - Herwig Pieslinger

20. Maturatreffen des 5A-Jahrganges 1998 von Mag. Irene Umfer

Bericht von Dipl.-Päd. DI Artur Riegler, St. Pölten, über das 20-jährige Maturatreffen des Jahrgangs 5A 1997/1998, Klassenvorstand Mag. Irene Umfer

„Gute Erinnerungen tragen unser Leben“
20 Jahre nach der Matura sah sich der 5A-Jahrgang wieder

1998 bis 2018 ist wahrlich eine Zeitspanne, in der sich so einiges geändert hat und wir selbst auch.  Einige der ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschülern hatten nach der Matura so ziemlich konkrete Vorstellungen von der Zukunft. Aber wohin sie das Leben verschlug und wie sich die einstigen Kommilitonen weiterentwickelt haben, ist rückblickend bei jedem einzelnen Raumberger eine ganz besondere Lebensgeschichte.

Um alte Erinnerungen wieder aufzufrischen und Verbindungen wieder neu zu beleben, wurde unter der Federführung des Klassensprechers-auf-Lebenszeit, Andreas „Anda“ Webhofer, der Plan eines Klassentreffens geschmiedet. Ausdauer und gemeinsamer Mithilfe waren gefragt, um mit den Kolleginnen und Kollegen in Kontakt zu treten. Viele kleine Schritte später ist es mithilfe des Absolventenverbands gelungen, die Klassenliste auf einen neuen Stand zu bringen – trotz intensiver Bemühungen, Social Media und Telefonaten gelten jedoch einige Wegbegleiter leider als „verschollen“.

Der 1. September 2018 wurde als Termin gewählt und daraus wurde eine schöne, in angenehmer Weise verlaufende Wiedersehensfeier. Ihren Ausgang genommen hat das Jubiläumstreffen im Gasthof Grabenwirt bei einem gemütlichen Mittagessen. Es gab reichlich Gelegenheit in Fotoalben zu blättern, in alten Notizen zu schmökern und sich an gemeinsame Anekdoten zu erinnern. Es standen persönliche Geschichten von den eigenen Familien und Hobbies, aber auch Erinnerungen an damals, zu denen auch Episoden im Unterricht und im Internat gehörten, im Mittelpunkt. Während einer ausgedehnten Schul- und Internatsführung, unter der Leitung von Klassenkameraden Gernot Schwab, wurden längst vergessen (verdrängt) geglaubte Bilder wieder wach (Anmerkung: Spätestens im Speisesaal – nur den „Gong“, dessen akustischer Klang uns zahlreiche Speisegänge begleitet hat, suchten wir vergeblich). 

[Der Gong hängt heute im Kreativraum im 3. Stock und ruft wahrlich immer Erinnerungen in allen Alt-Raumbergern wach - Anmerkung HP]

Ohne Zweifel hat sich am Schulstandort baulich seither viel verändert. Bei den Schilderungen aus dem Schul- und Internat-Alltagsleben fühlte sich der eine oder andere an die eigenen Erfahrungen (Streiche?) zurückversetzt, wenngleich damals die „digitale Realität“ noch kein großes Thema war.

Später, beim gemeinsamen Abendessen im Gasthof Grabenwirt, stattete uns Frau Professor Irene Umfer einen Besuch ab. Sie war für fünf Jahre unser Klassenvorstand.  Als sie so von Tisch zu Tisch ging, ergaben sich einige spannende Gespräche mit ihr.

Die Stimmung stieg, als Georg Steinberger mit seiner Steirischen Harmonika für musikalische Unterhaltung sorgte. Zu später Stunde fand das 20-jährige Maturajubiläum seinen Ausklang.

Verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft freut sich ein alter, aber guter Jahrgang auf ein Wiedersehen im Jahr 2023.

Veröffentlicht am 27. September 2018 - Herwig Pieslinger

25-jähriges Treffen 5A 1993 Irene Umfer - Foto Kohlmayr

25. Maturatreffen des 5A-Jahrganges 1993 von Mag. Irene Umfer

Bericht und Foto Bernhard Kohlmayr und Reinhold Limberger

Am ersten Wochenende im Juni 2018 machte sich unser Jahrgang aus allen Teilen Europas (Amsterdam, Lemberg, Wien, Dellach im Gailtal, Lassing …) auf den Weg, um beim 25-jährigen Maturatreffen in Raumberg und Bad Mitterndorf teilzunehmen. Die ersten Kollegen trafen am Freitagnachmittag ein und nahmen an der von Herrn Dr. Gasteiner veranstalteten Führung im Forschungszentrum Gumpenstein teil. Fachkundige Erläuterungen zu den Grünlandversuchen sowie zu den baulichen Ausführungen der Rinder-, Schweine- und Hühnerstallungen gaben uns einen sehr guten Einblick in die derzeitige Forschungsarbeit und die zu lösenden Fragestellungen der Zukunft.

Den Freitagabend, der für manche bis in den Samstagmorgen reichte, verbrachten wir mit unseren Familien in der Therme Bad Mitterndorf, die uns auch einen passenden Rahmen für unser Treffen ermöglichte. Nach einem ausgiebigen, gemeinsamen Frühstück machten wir uns am Samstagvormittag auf den Weg nach Raumberg, um dort die baulichen und auch konzeptionellen Veränderungen im Internat zu bestaunen. Herr DI Othmar Breitenbaumer führte uns durch das Schulgebäude und erzählte uns die eine oder andere Anekdote aus dem Alltag.

Unsere Kinder verbrachten den Nachmittag in der Therme. Einige von uns nutzten die Zeit, um „diverse Sehenswürdigkeiten“ in der Umgebung zu besuchen. Den Höhepunkt unserer Veranstaltung stellte aber sicher das gemeinsame Abendessen und der anschließende, bis spät in die Nacht dauernde Barbesuch dar, an dem auch einige unsere Lehrer teilnahmen. Besonders freute es uns, dass sich unser Klassenvorstand Frau Mag. Irene Umfer, Herr DI DDr. Roman Schaffer, Herr Ing. Titus Hagspiel und Herr DI Franz Hanus die Zeit nahmen, um mit uns einen sehr netten und angenehmen Abend zu verbringen.

Auch wenn wir nicht immer der bravste Jahrgang während unserer Schulzeit waren, so ist es umso beeindruckender, welche unterschiedlichen Lebensläufe und Erfahrungen wir als Klassengemeinschaft vorzuweisen haben, welche Aufgaben- und Verantwortungsbereiche auch im internationalen Umfeld von uns wahrgenommen werden (von der Friedensmission bis zur universitären Forschung, von der Verantwortung im ländlichen Raum (Ennstaler Bioeier, Kammer, Wildbachverbauung) bis hin zu Konsulententätigkeiten in der Ukraine). Die Jahre und die Lehrer in Raumberg haben uns darauf vorbereitet. DANKE dafür!!!

Für uns Absolventen ist es schön zu sehen, dass die Entwicklung der Schule und der Zusammenschluss mit der Forschungsanstalt Gumpenstein einen sehr positiven und zukunftsweisenden Verlauf genommen hat!

Abschließend bleibt uns nur noch ein Punkt übrig: Danke zu sagen!!!

Danke an Herrn Mag. Dr. Herwig Pieslinger, der uns bei der Vorbereitung und der Terminschaltung auf unserer Homepage geholfen hat.

Danke an Herrn Dr. Gasteiner und Herrn DI Breitenbaumen für die Führungen in der Forschungsanstalt und der Schule.

Danke an die Lehrer, Kollegen und deren Familien, die sich die Zeit genommen haben, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Auf ein baldiges Wiedersehen, Gesundheit und viel Freude bei Euren Tätigkeiten!

Reinhold Limberger & Bernhard Kohlmayr

PS: Liebe Kollegen, bitte haltet Eure Kontaktdaten beim Absolventenverband aktuell. Das erleichtert die Organisation von Treffen ungemein J!!!

Veröffentlicht am 28. Juni 2018 - Herwig Pieslinger

 

 

20-jähriges Maturatreffen 5B 1998 Schaffer

Bericht & Foto: DI (FH) Prieger-Edlinger Ingrid, BEd

Am 24. März 2018 trafen wir uns bei strahlendem Sonnenschein vor den Toren der HBLFA Raumberg-Gumpenstein zu unserem 20-jährigen Maturatreffen. Knapp 20 Absolventinnen und Absolventen folgten der Einladung von Johannes Trautendorfer, nach so langer Zeit in Raumberg-Gumpenstein zusammen zukommen.

Die Begrüßung erfolgte durch Direktor HR Dr. Anton Hausleitner. Der Hausherr hieß uns sehr herzlich willkommen und informierte neben interessanten Details über den Zubau (Turnhalle + Internat) ebenso über die neuesten Geschehnisse und den geplanten Neu- bzw. Umbau.

Nach der Begrüßung führte uns Direktor HR Dr. Anton Hausleitner persönlich durch den Neubau. Ebenso bekamen wir die Möglichkeit zur Besichtigung unserer damaligen Klassenräume sowie dem Chemielabor.

Im Anschluss an die Führung fand eine Bierverkostung statt, welche uns unser ehemaliger Nutztierhaltungsprofessor Christian Ringdorfer gemeinsam mit Prof. Karl Kaltenegger ermöglichte. Für Interessierte gab es auch die Gelegenheit zur Besichtigung der hauseigenen Brauanlage.

Unser ehemaliger Schulkollege Dr. Markus Herndl ist seit Jahren in der Forschung in Gumpenstein tätig. Markus Herndl informierte über seinen Forschungsbereich und über sein aktuelles Projekt im Bereich Klimaforschung. Eine Führung durch die Versuchsanlage rundete das Programm ab.

Unser 20-jähriges Maturatreffen fand bei einem gemütlichen Abendessen im Gasthof Grabenwirt seinen Ausklang. Besonders freuten wir uns über die Anwesenheit unseres Klassenvorstandes Dr. Roman Schaffer. Es gab einiges zu erzählen bei den Klassenkameradinnen und Klassenkameraden, über die vergangenen 20 Jahre, sei es beruflich und auch privat.

Wir möchten uns recht herzlich für die Gastfreundschaft bei Herrn Direktor HR Dr. Anton Hausleitner sowie bei unserem Klassenvorstand DDr. Roman Schaffer bedanken. Ebenso gilt unser Dank den beiden Brauern DI Christian Ringdorfer und DI Karl Kaltenegger für den interessanten Einblick in die Welt des Bierbrauens und die Verkostung des selbstgebrauten Biers. Danke auch an Markus Herndl für die interessante Führung in Gumpenstein.

Wir freuen uns bereits heute auf das nächste Maturatreffen in Raumberg-Gumpenstein.

Veröffentlicht am 21. Juni 2018 - Herwig Pieslinger