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Bull Beef – wie es sein soll

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Wiederkäuergerechte Fütterung

– Perspektive von Mag. Christoph Haller

Nach meiner Schulzeit in Raumberg und dem Studium der Veterinärmedizin habe ich mich als Tierarzt im Markt Allhaus im Burgenland niedergelassen. Heute betreibe ich mit meinem Sohn zusätzlich den größten Rindermastbetrieb Österreichs. So kenne ich die Spannungsfelder zwischen Tierwohl, Fleischqualität und Wirtschaftlichkeit aus erster Hand.

Ein zentrales Thema ist die wiederkäuergerechte Fütterung. Rinder sind von Natur aus Grasfresser. Sie besitzen ein hochkomplexes Verdauungssystem, das auf die Verwertung von Gras, Heu und anderen rohfaserreichen Pflanzen spezialisiert ist. Moderne Mastmethoden setzen jedoch häufig auf energiereiches Kraftfutter – vielfach importiert aus Übersee. Das Problem: Diese Art der Mast führt nicht nur zu einer schlechteren CO₂-Bilanz, sondern belastet auch das Tier. Übersäuerungen im Pansen, Stress in der Haltung und unnatürliche Fetteinlagerungen sind die Folge.

Das Institut für Agrarbiotechnologie in Seoul untersuchte in den vergangenen Jahren intensiv die Rolle der Ernährung auf die intramuskuläre Fettablagerung (Marmorierung). In Japan und Korea werden stufenspezifische Fütterungssysteme eingesetzt, die über einen langen Zeitraum auf konzentratreiche Diäten setzen, um hochmarmoriertes Fleisch zu erzeugen.

Christoph Haller entschied sich bewusst gegen diesen Weg. Statt auf Kraftfutter und Übermarmorierung setzt er auf natürliche Kreislaufwirtschaft:
– Gras und Heu aus den Wiesenflächen des RAMSAR-Schutzgebietes an der Lafnitz sind die Basis der Rationen.
– Die Tiere wachsen langsamer und stressfreier, bleiben Bullen (keine Kastration) und dürfen ihre Hörner behalten.
– Auf Futtermittelimporte wird gänzlich verzichtet.
– Der Stallmist wird in einer Biogasanlage zu Ökostrom für über 3.000 Haushalte verarbeitet, Reststoffe dienen als wertvoller Dünger.

Damit wird die Mast nicht nur wiederkäuergerecht, sondern auch klimaneutral. Das Ergebnis: Fleisch, das „zart von Natur aus“ ist, ohne krankhafte Fetteinlagerungen, und Bullen, die in einem respektvollen Umfeld aufwachsen dürfen.

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Von Seoul bis ins Südburgenland – zwei Ansätze im Vergleich

Die Forschung aus Korea zeigt, dass durch gezielte Ernährungsprogrammierung eine stärkere Marmorierung erreicht werden kann. Diese Fleischqualität wird in Asien hochgeschätzt, doch sie verlangt eine intensive Mast mit hohem Kraftfuttereinsatz über bis zu 30 Monate. Nachteile: steigende Kosten, Belastung des Verdauungssystems, höhere Emissionen und eine insgesamt zweifelhafte Nachhaltigkeit.

Hallers Kreislaufwirtschaft stellt den Gegenentwurf dar:
– Kein Wettrennen um maximale Marmorierung.
– Keine Hochleistungsstrategien, die Tiere krank machen.
– Stattdessen: Qualität durch Natürlichkeit, Zeit und regionale Kreisläufe.

Damit verbindet Hallers Kreislaufwirtschaft Wissenschaft mit Praxis, Tierwohl mit Klimaschutz – und beweist, dass große Strukturen nicht automatisch Massentierhaltung und Tierleid bedeuten müssen.

Markenbildung und Vermarktung

- Perspektive von Norbert Paul Ulbing

Während Christoph Haller für die tierärztlich-fachliche Seite steht, ist die zweite große Herausforderung die Vermarktung. Wie kann man ein Produkt, das auf Natürlichkeit, Kreislaufwirtschaft und Tierwohl baut, so im Markt positionieren, dass es sich abhebt?

Hier kommt die Positionierungsstrategie ins Spiel. Rindfleisch ist ein gesättigter Markt, Produkte sind austauschbar, und Konsumenten orientieren sich an Schlagworten wie „Bio“, „regional“ oder „zart“. Doch die professionelle Vermarktung geht andere Wege:

1. Die Kreation eines “Verbalen Nagel”: „Bull Beef – wie es sein soll“. Ein klarer Satz, der sowohl Haltung als auch Qualitätsversprechen transportiert.
2. Ein Visueller Hammer – mehr als nur rein Logo: Das Bullinarium – ein Erlebnisort, an dem Konsumenten sehen, fühlen, schmecken und verstehen können, was Kreislaufwirtschaft bedeutet.

Aus Sicht der Markenbildung ist Hallers Ansatz ein Musterbeispiel:
1. Differenzierung: Statt dem Hype um fernöstliche Marmorierung hinterherzulaufen, wird ein eigener Weg beschritten.
2. Erlebnisorientierung: Fleisch wird nicht nur verkauft, sondern inszeniert – mit Storytelling, Transparenz und einem seriösen, aber doch unterhaltsamen Infotainment für die Besucher. Da können auch Laien sehr schnell das Wesen einer “wiederkäuergerechten Tierhaltung” kennenlernen.
3. Nachhaltige Marke: Hallers Bull Beef® wird mit Werten wie Ehrlichkeit, Verantwortung und Regionalität verknüpft.

Das ist auch ein Signal an andere Landwirte und Selbstvermarkter: Marken entstehen nicht durch Werbung, sondern durch konsequente Haltung. Ein klar definiertes Profil, sichtbar gemacht durch Produkte, Erlebnisse und Kommunikation, schafft Vertrauen – und damit langfristige Marktführerschaft.

Gemeinsame Botschaft der beiden Autoren

Was verbindet den Tierarzt und den Positionierungsstrategen? Beide sind Absolventen von Raumberg-Gumpenstein, beide tragen die Werte ihrer Ausbildung in die Praxis: Wissenschaft, Verantwortung, Nachhaltigkeit und Innovation.

– Christoph Haller beweist, dass tiergerechte Haltung, Klimaschutz und Genuss kein Widerspruch sind.
– Norbert Paul Ulbing zeigt, dass gerade in gesättigten Märkten die richtige Positionierung und Markenbildung den Unterschied macht.

So wird aus einem regionalen Betrieb eine Marke mit Strahlkraft – und aus einem Stück Fleisch ein Botschafter für Tierwohl, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit. Darüber hat auch Servus TV schon ausführlich berichtet:

Bericht von ServusTV
Die Schlussfolgerung

Die Rinderhaltung steht weltweit vor großen Herausforderungen: Tierwohl, Klimaschutz, Konsumentenansprüche und Wirtschaftlichkeit. Lösungen wie jene aus Korea zeigen wissenschaftliche Wege, Marmorierung zu steigern. Lösungen wie jene von Christoph Haller zeigen, wie man mit regionaler Kreislaufwirtschaft eine enkeltaugliche Alternative schafft und wie diese mit einem modernen Markenkonzept a la Ulbing Consulting auch die Konsumenten erreicht.

Für beide Autoren ist klar: Die Zukunft der Landwirtschaft liegt nicht im „Mehr vom Gleichen“, sondern im Mut, eigene Wege zu gehen – fundiert, verantwortungsvoll und klar positioniert

Zum Bullinarium

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