Leute 2013

Michael Esterl MJ 1997A Kabinettschef im BMLF - Dezember 2013

NEUER RESSORTCHEF RUPPRECHTER HOLT ERFAHRENE EXPERTEN INS MINISTERBüRO

Pressemeldung 16. Dezember 2013

Michael Esterl Kabinettschef - Stellvertreter sind Monika Mörth und Max Hennig

Wien, 16. Dezember 2013 (aiz.info). - Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter wurde heute von Bundespräsident Heinz Fischer angelobt. Er besetzt die Spitze seines Ministerbüros mit vier neuen, in ihren jeweiligen Fachbereichen ausgewiesenen und erfahrenen Experten: Mit Michael Esterl (36) übernimmt der bisherige Bürochef des ÖVP Klubobmanns die Leitung des Ministerbüros, seine Stellvertreter sind die bisherige Bereichsleiterin im Umweltbundesamt, Monika Mörth (40), sowie der langjährige EU-Diplomat Maximilian Hennig (39). Pressesprecherin wird die Journalistin Magdalena Rauscher-Weber (49). "Es ist mir ein zentrales Anliegen, vom Beginn weg mit einem professionellen Team an die Arbeit zu gehen, das den anstehenden Herausforderungen - von der Sicherung der Wirtschaftsgrundlagen unserer Bauern über die Versorgungssicherheit unserer Bevölkerung bis zum Klimaschutz und der Artenvielfalt - voll gewachsen ist", begründet Rupprechter seine Personalentscheidungen.

Michael Esterl war zuletzt drei Jahre lang Büroleiter von ÖVP Klubmann Karlheinz Kopf. Zuvor war er vier Jahre Klubsekretär für Umwelt, Landwirtschaft und Konsumentenschutz. Der in Steirisch Krakau aufgewachsene Absolvent der HBLA Raumberg ist Agrarökonom, sein Studium an der Wiener Universität für Bodenkultur schloss er 2003 mit Auszeichnung und in Mindeststudiendauer ab.

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DI FH Wolfgang Müller MJ 1955

Landwirtschaft ohne Bauern - DI Wolfgang Müller MJ 1955

Der Artikel mit Buchhinweis erschien in der Alt-Grottenhofer Zeitung und wurde uns von DI FH Wolfgang Müller am 27. Juni 2013 zugesandt.

27. Juni 2013

Christoph Jankl MJ 2010 A - Mein großer Traum Kanada - Sommer 2013

Schon bei der großen Praxis in Raumberg zog es mich auf einen 3000 ha Ackerbaubetrieb nach Ungarn und meine Leidenschaft für riesige Ackerflächen und Landtechnik war geweckt. Ich träumte schon zu Raumbergzeiten von einem Auslandsaufenthalt in Kanada.

Im Oktober 2012 stand dann meine Entscheidung fest, dass der Sommer 2013 der beste Zeitpunkt in meinem Studium, Agrarwissenschaften auf der BOKU, sein wird, um nach Kanada zu gehen. Nach einem Monat recherchieren im Internet und darauf folgenden  Skype-Gesprächen fand ich eine 10.000 ha große Ackerbaufarm in Saskatchewan, die mir gefallen hat. Durch meine Erfahrung auf anderen großen Ackerbaubetrieben und auch 2 Jahre beim Lohnunternehmen Steinwendner nahm Ian, der Chef der Farm, mich für die ganze Saison.

Die ersten Tage

Nachdem ich mein Visa mit etwas Verzögerung erst eine Woche vor meinem Abflug erhielt, nahm ich am 24. April Abschied von Österreich und flog „über den großen Teich.“ Als ich ankam lagen noch ca. 20 cm Schnee und das Land wirkte sehr tot und menschenleer.  Doch da wir hatten sehr viele Servicearbeiten an den Maschinen zu erledigen hatten, verflogen die ersten 3 Wochen sehr schnell.

Die Saat

Am 15. Mai war es dann so weit, dass wir mit den ersten Feldarbeiten starteten. Ich startete mit einem 670 PS Knickschlepper von John Deere und zog einen 24m breiten Schwerstriegel mit ca. 25 km/h. Es war am Anfang ein Kennenlernen der Dimensionen und die Aufregung sehr groß, da ich selbst noch nie auf solchen Maschinen gesessen bin. Bei 2 Striegeln und 50 ha/h waren  selbst 10000 ha fertig.

Das ganze Ackerland in Kanada ist in sogenannte Quarters mit einer halben Meile mal einer halben Meile Größe eingeteilt, wobei immer 4 Quarters eine Section bilden, die von Schotterstraßen umgeben sind. Unser kleinstes Feld hatte 70 ha und das größte 650 ha. Die Felder sind trotz ihrer Größe sehr abwechslungsreich durch z.B. Baumgruppen, kleinen und größeren Seen, Mooren und Hügel.

Nach ein paar Tagen Striegeln, starteten wir mit 4 Direktsämaschinen die jeweils 23 m hatten und einen Saatgutwagen der Größe eines Dreiachsen-LKWs nachzogen. Es wurde in einem Arbeitsgang gesät und auch Phosphordünger ausgebracht. Stickstoff haben wir später nach dem Auflaufen des Getreides mit Selbstfahrdüngerstreuern gedüngt. Wir säten in 3 Wochen 5000 ha Raps, 2500 ha Hafer, 1500 ha Gerste und 1000 ha Weizen.

An den Wochenenden hatten wir nach der Saat fast immer frei und ich unternahm viel mit meinen Arbeitskollegen, die immer mehr zu Freunden wurden.

Urlaubszeit

Ende Juli bekam ich dann drei Wochen Urlaub, mietete mir ein Auto und besuchte zwei Freundinnen, die in Alberta und Manitoba auf Farmen waren. Eine Woche war ich mit einem Arbeitskollegen unterwegs. Ich sah sehr viel, sei es die traumhafte Natur in den Rocky Mountains, die Wildtiere Kanadas, Mastbetriebe mit 30.000 Rindern, Milchviehbetriebe mit 1.000 Kühen, Rodeos oder einfach die ewigen Weiten und Highways Kanadas. Ich war einfach begeistert und es hat mir überall sehr gut gefallen.

Die Ernte

Anfang September war es dann so weit, wir starteten mit dem Schwadmähen von Raps im Schichtbetrieb um möglichst schnell fertig zu werden. Raps muss ins Schwad gelegt werden, um trocknen zu können, aber auch sehr viel Getreide wird ins Schwad gelegt um die Abreife zu beschleunigen. Man merkte schon, dass die Temperaturen sanken und der Herbst nicht mehr weit war. Nach 1,5 Wochen konnten wir mit dem Dreschen des Rapses beginnen. Für mich war es eine komplett neue Erfahrung da ich nie Mähdrescher gefahren bin, mein Chef gab mir nur eine Einweisung von ca. 5 Minuten und mit den Worten "Den Rest findest du schon selbst heraus.“, überließ er mir eine € 450.000 teure Maschine. Nach ein paar Tagen Raps wechselten wir auf Hafer, da die Gefahr bestand, dass der ganze Hafer anfangen würde, zu lagern. Wir hängten die 11m Schneidwerke an und es ging los, bei Erträgen von ca. 7t / ha hatten die Überladewagen sehr viel zu tun.

Die Schneidwerke werden prinzipiell nie beim Feldwechsel abgehängt und man sollte in der Erntezeit immer hinter jedem Hügel einen Mähdrescher erwarten. Wir hatten dann auch mehrere Schwellbrände, die wir aber alle löschen konnten. Als ich das erste Mal in meinem Drescher Rauch gerochen habe, war ich fast in Panik, nach ein paar Tagen, an denen immer wieder etwas zu brennen beginnt, wird es zur Gewohnheit, ich war aber dann froh als der Hafer vorbei war und wir wieder Raps droschen. Aufgrund des Zeitmangels mieteten wir dann vier weitere Mähdrescher und waren dann mit 10 Stück unterwegs, was selbst in Kanada wegen Schaulustiger für Staus auf den Highways gesorgt hat.

Was mir sehr gefallen hat

... sind die Menschen in Kanada, sie sind sehr freundlich, offen für alles, sehr interessiert an Neuem, ein fleißiges Volk, wo aber das Wort „Stress“ nicht sehr oft fällt. Wenn man bei Betrieben vorbei fährt, die einen interessieren, kann man auch einfach stehen bleiben und die Besitzer werden dir fast immer den ganzen Betrieb zeigen.

Ich habe in Kanada auch eine neue Leidenschaft gefunden – das Filmen, und zwei Videos gemacht. Beide sind auf YouTube und unter den Suchbegriffen „Seeding Season 2013“ und  „Mardell Farms Harvest 2013“ zu finden. Mit diesen Filmen bekommt man noch einen besseren Eindruck von den Maschinen und dem Land. Es würde mich freuen, wenn es sich einige anschauen würden.

Veröffentlicht am 16. Jänner 2014

Arthur Schnitzer MJ 1965 B - Steirer des Tages 25. März 2013

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/steirerdestages/3274943/garten-bio-infiziert.story

Arthur Schnitzer wurde am 25. März 2013 von der Kleinen Zeitung als Steirer des Tages vorgestellt-

 

Peter Kaltenegger MJ 1976 A - Steirer des Tages 31. Jänner 2012

http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/murtal/3918999/Steirer-des-Tages_Er-blickt-laengst-durch?from=suche.intern.portal

Steirer des Tages in der Kleinen Zeitung

Harald Sucher MJ 1992 A Landarbeiterkammerpräsident Kärnten 2010

Ing. Harald Sucher, MJ 1992 A, ist seit 2010 Landarbeiterkammerpräsident in Kärnten.