Leute 2015

Raumberger spielen Hallenfussballturnier in Aigen 2015

Wie jedes Jahr veranstaltete das Entertainment Center Gabriel im Dezember 2015 wieder sein alljährliches Weihnachtsturnier. Dies fand auch heuer wieder in der Puttererseehalle in Aigen statt.

18 Mannschaften kämpften heuer in 3 Gruppen um den Turniersieg. Mit dabei – in der Zwischenzeit bereits zum sechsten Mal – eine Mannschaft aus Raumberger Absolventen. Martin Kappl, Michi Puster, Andy Strauss, Klaus Oppliger, Georg Stückler, Mario Eckmann und Stefan Mitterhuber, verstärkt durch den Tormann Christoph Bleiweiß hielten sich in der Vorrunde  sehr gut und erreichten die Zwischenrunde. Hier trafen sie im Kreuzspiel auf den schlussendlichen Turniersieger, dieses Spiel wurde leider verloren, somit erreichten sie in der Endabrechnung den 4. Rang.

Wir gratulieren den Spielern und hoffen, dass sie auch nächstes Jahr wieder die weite Anreise zum Turnier auf sich nehmen werden.

Auf dem Foto: Das Team Raumberg mit Klaus Oppliger, Martin Kappl, Michi Puster, Andy Strauss, Franz Luidold, Georg Stückler, Christoph Bleiweiß, Mario Eckmann und Stefan Mitterhuber

Ing. Franz Luidold, Raumberg, 10. Jänner 2016

Raumberger bei der Austrofoma 2015 in Hochficht Aigen-Schlägl

Am 8. Oktober 2015 besuchten die Raumberger Klassen 3A, 3B und 1S unter der Leitung von DI Josef Meierl, begleitet von den Lehrern Lassacher, Luidold, Schwarz und Pieslinger die Austrofoma 2015 in Hochficht bei Aigen-Schlägl, Oberösterreich. Wie nicht anders zu erwarten, trafen wir unter den 18.000 Besuchern auch auf Raumberger Absolventen:

Ing. Wilhelm Tritscher stellte seine in Deutschland und Österreich beliebte Forstzeitschrift "Mein Wald - mein Holz" und Fachliteratur in einem von zahlreichen Interessierten umlagerten Kiosk aus. Er trug angesichts des regnerischen Wetters einen Hut - aus Holz, ganz natürlich!

www.meinwaldmeinholz.com

An der Fachschule Schlägl, die sich als erste Bio-Schule Österreichs positioniert hat, unterrichtet DI Johannes Trautendorfer Pflanzenbau und Landwirtschaftliche Praxis.

http://www.bioschule.at/ueber-uns/team/

DI Klaus Schachenhofer, einst bei uns in Raumberg Forstlehrer, stellte die von ihm geleitete Forstfachschule Waidhofen/Traunkirchen vor.

www.forstfachschule.at

Unsere Schüler bewerteten den Besuch wie folgt:

  • Ich fand diesen Ausflug sehr interessant, und ich war auch sehr verblüfft, wie sehr die Technik heutzutage ausgereift ist, und wie viel PS diese Maschinen haben. Ich finde jedoch, dass der Weg zu lange war für die Zeit, die wir gehabt haben, und dadurch haben wir uns manche interessante Sachen nicht genauer ansehen können. Manuel Winter
  • Mir hat die Exkursion sehr gut gefallen, weil die Aussteller sehr gut erklären konnten und sich sehr viel Zeit für Fragen genommen haben.
    Der Weg war zwar sehr lang, aber man hat in jede Richtung der Forstwirtschaft Eindrücke sammeln können. Anna-Lena Köck
  • Die Exkursion nach Hochficht zur Austrofoma war interessant und sehr lehrreich. Man konnte sein Wissen ausweiten und die neuesten Maschinen im Bereich Forst ansehen. Leider spielte das Wetter nicht wie erwünscht mit. Clemens Neuper
  • Weil wir nicht so viele Gerätschaften in der Schule haben, hat es sich auch wirklich ausgezahlt, dass wir den weiten Weg nach Stift Schlägl - Hochficht auf uns genommen haben. Rainer Rattenberger
  • Auf der Austrofoma erhielten wir einen großartigen Einblick in die moderne Arbeitswelt der Forstwirtschaft. Besonders gut hat mir gefallen, dass man Geräte und Maschinen im Einsatz beobachten konnte, die es nicht alltäglich im Wald zu sehen gibt. Das große Messegelände zu durchwandern war wie ein einzigartiger Spaziergang. Anika Huber
  • Die Austroforma gab einen guten Einblick in die Forstwirtschaft. Es gab viele große Maschinen wie zum Beispiel Seilkräne, Bagger und große Traktoren, die im Wald im Einsatz waren. Man konnte sehen, wie man sich die Arbeit vereinfachen kann und Verletzungen vermeiden. Elisabeth Wallner
  • Mir persönlich hat an der Austroforma gefallen: das gewaltige Angebot an derartig großen Maschinen. Nicht gefallen hat mir, dass kaum Praxistaugliches dabei war, sondern nur Spielereien oder übergroße wahnsinnig teure Maschinen. Lukas Pirker
  • Leider spielte das Wetter nicht so wie gehofft mit, aber wir sind ja nicht aus Zucker! ;) An einer Station bekamen wir eine sehr gute Beratung zum Thema Seilwinde, worauf Elisabeth gleich ein Preisangebot mit nach Hause nahm. Im Großen und Ganzen war es eine sehr informative Exkursion und wir würden es auch für die nächsten Jahrgänge empfehlen. Elisabeth Flucher & Elisabeth Pfaffenthaler

Dr. Herwig Pieslinger, Raumberg, 20. Dezember 2015

Franz Lassacher und Hans Ringdorfer bei der Langen Nacht der Museen 2015

Bei der österreichweiten Langen Nacht der Museen am 3. Oktober 2015 traten zwei Raumberger im Schloss Trautenfels auf: Franz Lassacher (MJ 1991 A) und Hans Ringdorfer (MJ 1998 B) gehören zusammen mit Gerhard Danklmaier und Eva Mali zur Öblarner Volksmusikgruppe "Mia san mia".

Auf dem Foto und dem 10-Sekunden-Video sind Lassacher, Danklmaier, Ringdorfer und Mali zu sehen, von links nach rechts aufgestellt. Foto/Video von Herwig Pieslinger

Es ist übrigens schon Tradition, dass Raumberger Schüler die Gäste bei der Langen Nacht der Museen auf Schloss Trautenfels mit Genüssen aus eigener Produktion versorgt. Mehr dazu unter

http://www.raumberg-gumpenstein.at/cm4/de/aktuelles-lfz/schule/5604-lange-nacht-der-museen-2015.html

Veröffentlicht am 18. Oktober 2015

Martin Koch, MJ 2015 A, gewinnt den LJ-Bundesredewettbewerb 2015

Martin Karl Koch hat heuer den Bundesredewettbewerb der Landjugend Österreich mit einer Rede zum Thema "Einwanderung und Integration" gewonnen. Der Weststeirer aus St. Martin im Sulmtal maturierte im 5A-Jahrgang 2014/2015 bei Jahrgangsvorstand Dr. Helmut Kalss.

Veröffentlicht am 19. September 2015

Christian Hiebler, MJ 1994 A, veröffentlicht sein Buch "Politische Farbspiele"

Unser Absolvent Ing. Christian Hiebler, MA, aus Knittelfeld schloss sein Masterstudium Medienlehrgang an der Universität Graz mit einer Diplomarbeit bei Prof. Stefan Karner ab. Diese Arbeit wird nun auch in Buchform veröffentlicht. Der Verfasser schreibt dazu:

Mein erstes Buch mit dem Titel „Politische Farbspiele“, beschäftigt sich mit der Zuordnung der einzelnen politischen Parteien zu den politischen Kennfarben im deutschsprachigen Raum. Farben, Bild- und Schriftsymbole politischer Parteien sind aus dem öffentlichen Leben nicht wegzudenken. Der erste bekannte Nachweis der Kennzeichnung einzelner Parteien mit Farben findet man bei den römischen Wagenrennen. Seit damals konnten politische Gruppierungen und gesellschaftliche Hierarchien mit Hilfe der Farben visualisiert werden. Verschiedene Gesetze und Kleiderordnungen regelten den Gebrauch und das Tragen bestimmter Farben. Zudem waren reine Farbstoffe aufwändig zu herzustellen und daher so teuer, dass nur die Spitze der Gesellschaft sich damit ausstatten und kleiden konnte. Mit dem Schrumpfen der wirtschaftlichen Bedeutung des Adels und dem Aufkommen neuer und verbesserter Produktions- und Färbemethoden, wurde der Farbstoff immer erschwinglicher, bis Farbe spätestens mit Beginn des 20. Jahrhunderts synthetisch hergestellt werden konnte. So verloren bestimmte Farben den Status für gehobene Stände und konnten von den unteren Schichten getragen werden. Anhand der uns geläufigen Kennfarben Rot, Schwarz, Blau, Grün, Gelb, Orange, Pink, Weiß-Rot wurden die parlamentarischen Parteien in Österreich, Deutschland, Schweiz und Liechtenstein ihrer aktuellen Leitfarbe zugeordnet. Anhand der Entwicklung der Parteilogos und der verschiedenen Wahlplakate seit der Gründung der einzelnen Parteien wurde untersucht, welche Kontinuitäten und Brüche es bei der zugeordneten Leitfarbe im Laufe des Bestehens gegeben hat. Ebenso wurden mit diesem Buch die Gemeinsamkeiten in der Farbgestaltung der einzelnen Parteien länderübergreifend dargestellt und Unterschiede herausgearbeitet. Dabei wurden auch länderspezifische Besonderheiten, wie zum Beispiel die Gestaltung aller Parteilogos und Wahlplakate in allen vier Landessprachen in der Schweiz, berücksichtigt. Das Besondere an diesem Buch ist, dass dieses Thema erstmals in diesem Umfang und länderübergreifend im deutschsprachigen Raum wissenschaftlich untersucht worden ist.

An folgenden Terminen wird das Buch öffentlich vorgestellt:
Montag, 14. September, 14.30 Uhr, Sitzungssaal des Steirischen Bauernbundes, Graz
Dienstag, 15. September, 19.00 Uhr, Pfarrsaal der Wallfahrtskirche Maria Lankowitz
Mittwoch, 16. September, 19.00 Uhr, Sudhaus der Murauer Brauerei
Donnerstag, 17. September, 19.00 Uhr, Mehrzwecksaal im ehemaligen Gemeindeamt in Apfelberg (Knittelfeld)

Veröffentlicht am 9. September 2015

Ing. Alexander Korb-Weidenheim, MJ 1950 - Sein Leben und Münchendorf

Ing. Alexander Korb-Weidenheim, einer unserer ältesten Absolventen vom Maturajahrgang 1950 Seefeld, schrieb uns über sein bewegtes Leben als Leiter des Gefangenenhauses Münchendorf.

Nebenstehend sind eine Lebensbeschreibung und seine Schilderung der Tätigkeit in Landwirtschaft und Strafvollzug als PDF zu finden.

Wir danken für den interessanten und ungewöhnlichen Beitrag!

Veröffentlicht am 9. September 2015

Daniel Haberl, MJ 2013 3S, und seine Arbeit bei Agrotel

Bei einer Tagung im Frühjahr 2015 sprach mich mein ehemaliger Schüler Daniel Haberl an, und ich bat ihn um einige Zeilen über sich und seine interessante Arbeit. Hier sein Bericht:

Hallo zusammen, mein Name ist Daniel Haberl, ich komme aus Gaishorn am See, und im September 2007 habe ich meine Ausbildung im Lehr- und Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein begonnen und 2013 erfolgreich abgeschlossen.

Obwohl wir zu Hause keine Landwirtschaft besitzen, war für mich eigentlich schon in der 3. Hauptschule klar, welche Schule ich weiter besuchen werde.

Bald habe ich mich als richtiger „Raumberger“ gefühlt und die ersten beiden Klassen habe ich bravourös gemeistert. Ab der 3. Klasse hat mein Interesse jedoch auch vielen anderen Bereichen gegolten, und so wurde die Zeit, die ich eigentlich für die Schule aufwenden sollte, immer knapper.

Am Ende des 3. Jahrganges hatte ich es amtlich, dass ich meine Raumbergzeit um ein Jahr verlängern werde. Im Herbst wurde mir dann mitgeteilt, dass in keiner der 3. Klassen Platz für einen weiteren Schüler ist und unser damaliger Direktor Herr Sonnleitner schlug mir einen Neubeginn im S-Lehrgang vor. Meine große Praxis konnte ich im darauffolgenden Jahr im Gut Basthorst in Schleswigholstein absolvieren.

Nach der Matura 2013 wurde ich ins Jägerbataillon 17 in die Erzherzog-Johann-Kaserne in Strass einberufen. Während meiner Bundesheerzeit, habe ich mich bei der Firma AGROTEL in Enzenkirchen, Oberösterreich, beworben und nach einem Vorstellungsgespräch auch bald eine Zusage bekommen.

Auf verschiedenen Baustellen quer durch Europa konnte ich mir in den nächsten 10 Monaten ein fundiertes praktisches Wissen aneignen und bin nun seit Jänner 2015 als Außendienstmitarbeiter für das Gebiet Obersteiermark, Kärnten und Osttirol zuständig.

Unsere Firma beschäftigt sich mit dem Bau von Hallen- bzw. Windschutzsystemen,  Biogasspeichern und vielem mehr für den landwirtschaftlichen und industriellen Bereich.

Nachdem der Firmenbesitzer Herr Cyriak Laner auch ein Raumberger ist, war es vermutlich kein Zufall, dass ich als Absolvent der „Schule fürs Leben“ die Möglichkeit bekommen habe, für die Firma AGROTEL zu arbeiten.

Am Maturafoto 3S 2012/2013 findet ihr Daniel Haberl in der 2. Reihe als Dritten von links http://www.raumberger.at/chronik/maturajahrgaenge/2013.html

Herwig Pieslinger - Veröffentlicht am 15. Juli 2015

Heimo Faubel, MJ 1995 B, und das Edelweiß

Anlässlich einer Adresskorrektur kam ich kürzlich wieder mit dem Grazer Heimo Faubel in Verbindung, der 1995 im B-Jahrgang bei Jahrgangsvorstand Prof. Christian Ringdorfer maturiert hatte.

Er sandte mir einige Zeilen über seinen Lebensweg und die Fotos:

"Von Raumberg über die Landjugend Kärnten zum eigenen Appartementhaus in Tirol"

Das "Edelweiss" im Tannheimer Tal in Tirol ist seit 2013 Lebensmittelpunkt meiner Familie, Zuhause und Einkommen. 8 Ferienwohnungen und Zimmer bieten wir als Jahresbetrieb dem sportlichen, aber auch ruhe- und erholungssuchenden Gast an. Sowohl der Sommer als auch der Winter bieten hier im schönsten Hochtal Europas zahlreiche Besonderheiten und Möglichkeiten. Meine Leidenschaft ist es, als Bergwanderführer mit den Gästen unterwegs zu sein. Seit Sommer 2015 geniessen die Edelweiss-Gäste kostenlos die Tannheimer Bergbahnen!

Heimo und Birgit Faubel - Das Edelweiß - Dorfstrasse 14, A-6673 Grän im Tannheimer Tal, Tirol; Tel. +43 (0)699 1113 5628 oder +43 (0)5675 6288; Fax: +43 (0)5675 6288-21; info(!at)das-edelweiss-graen.at;

www.das-edelweiss-graen.at

Herwig Pieslinger - Veröffentlicht am 27. Juni 2015

DI FH Wolfgang Müller MJ 1955 - Bucherscheinung "Landwirtschaft ohne Bauern Teil 2"

DI FH Wolfgang Müller, Maturajahrgang Seefeld 1955, publizierte das Buch
"Landwirtschaft ohne Bauern. 2. Teil. Die GAP ab 2014: Neuauflage eines agrarpolitischen Irrtums. Die Agrar-Lemminge. Langenzersdorf 2015, ISBN 978-3-9503517-3-6".

Aus dem Klappentext: "Agrarpolitik ist viel zu wichtig um sie den Agrarpolitikern zu überlassen."

Veröffentlicht am 18. Juni 2015

DDI Günter Mair MJ 1995 - Befragung "Projektorientierter Unterricht"

Liebe Absolventin! Lieber Absolvent!

Unser Kollege DDI Günter Mair, Raumberger Absolvent des Jahres 1995 4S, tätig am BSBZ Vorarlberg in Hohenems, benötigt die Hilfe von 12 Absolventinnen und Absolventen, die in Raumberg "projektorientierten Unterricht" genossen haben. Damit ist die Teilnahme an über die Schule hinausreichenden Unterrichtsprojekten und Diplomarbeiten mit externen Partnern gemeint.

Er beabsichtigt eine Befragung, deren Ergebnis auch für uns als Schule von Interesse ist. Bitte mach mit, und übermittle deine Mailadresse an g_mair(!at)gmx.at oder an pieslinger(!at)schule-raumberg.at zur Weiterleitung an ihn !Danke für deine Mitwirkung!

Herwig Pieslinger :)

Veröffentlicht am 21. Mai 2015

Romanpublikation von Dr. Josef Mannert MJ 1965 B

Dr. Josef Mannert, Raumberger Maturajahrgang 1965 B, veröffentlichte heuer den Polit-Thriller "DER SCHLÄCHTER - Der Mann, der das Imperium bezwang". Näheres dazu auf der unten gelinkten Seite des Novum Verlages.

http://www.novumverlag.com/buecher/belletristik/krimi-spannung/der-schlaechter.html

Veröffentlicht am 20. Mai 2015

Andrea Blum MJ 2004 3Sb über Madagaskar

Andrea Blum, Raumberger Maturajahrgang 2004 3Sb Stock/Schweiger, berichtet über ihre Eindrücke aus Madagaskar.

Im Herbst 2013 war ich mit meinem Freund Mathias in Dubai, Kapstadt, Kleinkrantz (an der Garden Route), Kruger Park, Madagaskar (zentral/west) und Mauritius unterwegs.

Unsere Erfahrungen: Madagaskar lässt sich sehr gut mit einem anschließenden Aufenthalt auf Mauritius kombinieren, weil dort sowieso zwischengelandet wird. Reisebüro in Madagaskar www.madagaskar.travel/de/ - von einem Schweizer gegründet und Madagassen sind da tätig, die das suuuper machen und sich top auskennen. Wenn französisch gesprochen wird, reicht ein Fahrer, sonst ist zusätzlich ein Guide empfehlenswert. Auto mieten oder so geht nicht gut, weil es nicht wirklich Autos gibt. Hartgesottene und Langzeitreisende können es auch sonst machen.

Memorables Madagasikara: bonjour & au revoir

Aus der Welt: Natur und Landwirtschaft auf Madagaskar (Zentrale Hochebene und Westen)

Beim Anflug wird bereits klar, dass wir entweder von einem Märchen träumen oder wahrhaft gleich in einem Land den Fuß aus dem Flugzeug setzen werden, wo wir uns auf der Zeitskala rund 100 Jahre zurück versetzt fühlen. Nur drei Flugstunden von Südafrika entfernt landen wir in Antananarivo – dem politischen wie wirtschaftlichen Zentrum und Hauptstadt der Republik Madagaskar.

Ja, wir sind gelandet auf dem zweitgrößten Inselstaat und der viertgrößten Insel unserer Erde; größer als Deutschland und Schweiz zusammen. Das im Indischen Ozean, 600 Kilometer vor der Küste Afrikas, gelegene Land kann durch die einmalige Natur beeindrucken. Bei der Reise durch das Land wandelt sich die Landschaft von dunklem Grün zu gelb und rot bis hin zu tiefblauem Wasser. Ein fruchtbares Land, reich an einmaliger Flora und Fauna. Vieles wächst und gedeiht und die Wirtschaft wird vom Agrarsektor bestimmt. Rund drei Viertel der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft und betreiben Subsistenzwirtschaft zur Selbstversorgung.

Das Klima ist tropisch und die zentrale Hochebene der Insel liegt auf gut 1.000 m. ü. M. Elektrizität und saubere Trinkwasserversorgung sind keine Selbstverständlichkeit. Mobilität ein Fremdwort. Hauptsächlich begegnen wir tier- oder menschbetriebenen Fahrzeugen auf dem überschaubaren Straßennetz. Viele Orte sind in der Regenzeit nicht erreichbar. Diese ehemals französische Kolonie zählt heutzutage zu den am wenigsten entwickelten und ärmsten Ländern der Welt. Als Hoffnungssektor gilt der Tourismus. Doch noch treffen wir selten auf Touristen, fühlen uns allerdings äußerst sicher und begegnen freundlichen, zuvorkommenden Menschen. Die Lebensfreude ist spürbar.

Auf der Fahrt zu unserem Hotel, gelegen zwischen den Hügeln der Hauptstadt, bekommen wir sehr schnell einen ersten Eindruck von Land und Leuten. Das Treiben auf den engen Straßen in der Stadt, die Vielzahl an Gerüchen und Geräuschen imponiert und hinterlässt bleibende Erinnerungen. Außerhalb der quirligen, bunten, lebendigen Städte leben die sehr jungen Madagassen in kleinen Dorfgemeinschaften zusammen. Unter den 18 Stämmen sind Hirten, Nomaden und Viehzüchter. Von den Leuten wird das Zebu als Hausrind gezüchtet, gehalten und verarbeitet. Alles wird veredelt, so auch das Horn der Zebus zu Gefäßen oder Schmuck. Viele Zebus und Kinder sind Statussymbole. So erhält der Sohn bereits in jungem Alter seine eigene Hütte im Dorf.

Es wird zudem regional unterschiedlich u. a. Vanille, Kaffee, Bananen, Bohnen, Maniok, Erdnüsse angebaut, Fischfang oder Holzabbau betrieben. Reis dominiert auch in diesem Land in der Küche und die terrassenförmigen Felder für den Anbau vermuten in Asien zu sein. Natürlich bringen die Abholzung und die Buschfeuer, die nötig sind um Holz und Holzkohle herzustellen sowie um Feldbau zu betreiben, auch Probleme mit sich. Über Bodenerosion oder schlechte Bodenqualität macht man sich dabei Gedanken.

Auf jeden Fall kommen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Wild, farbenfroh, magisch und tropisch. Die Vielfalt an Natur und Kultur beeindruckt, wurde spürbar und die Erlebnisse werden nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Veröffentlicht auf www.raumberger.at am 17. Mai 2015

DI FH Wolfgang Müller MJ 1955 anlässlich 60 Jahre Matura über Schule und Leben

DI FH Wolfgang Müller, Maturajahrgang Seefeld 1955 bei Jahrgangsvorstand Dr. Hans Harasser, hat anlässlich des sechzigjähirgen Maturajubiläums zwei Beiträge verfasst und an den Absolventenverband eingesendet. "Die Odysseefeld" und "Ja, ich möchte Folgendes sagen" handeln von Schule, Direktor Edmund Lerner und dem Leben.

Veröffentlicht am 24. März 2015

DI FH Wolfgang Müller MJ 1955 - Geschichten aus dem Seewinkel

DI FH Wolfgang Müller, Maturajahrgang Seefeld 1955, schrieb im April 2015:
"Lieber Dr. Pieslinger! Die beigefügten Geschichten aus meinen 'Erinnerungen' könnten vielleicht etwas für die Homepage des Absolventenverbandes sein.
Servus Wolfgang Müller"

Die kurzen Erzählungen "Ein alter Kauz" und "Lenz" gewähren uns Einblicke in den burgenländischen Seewinkel von einst.

Veröffentlicht am 25. April 2015

DI Dr. Dagobert Eberdorfer MJ 1974 - Pflanzenbaulicher Versuchsbericht Steiermark 2014

Unser Absolvent DI Dr. Dagobert Eberdorfer, Maturajahr 1974 B, informiert uns über das Erscheinen des Versuchsberichts 2014 vom Versuchsreferat des Landes Steiermark in Hatzendorf. Die Schrift ist als PDF mit 3,2 MB frei downloadbar unter http://www.versuchsreferat.com/Versuchsbericht2014/gesamter_Bericht_2014.pdf. Weitergehende Information über das Versuchsreferat des Landes Steiermark in Hatzendorf ist unter www.versuchsreferat.at zu finden.

Veröffentlicht am 21. Mai 2015