Satzung des Absolventenverbandes Raumberg-Seefeld

§1 Name, Sitz und Tätigkeitsgebiet des Absolventenverbandes

(1) Der Verein führt den Namen „Absolventenverband der Höheren Bundeslehranstalt Raumberg - Seefeld“.

(2) Der Absolventenverband hat seinen Sitz in Irdning im Bundesland Steiermark; seine Tätigkeit erstreckt sich über das gesamte Bundesgebiet und die Mitgliedsstaaten der EU.

§2 Zweck des Vereines

Der Absolventenverband, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, bezweckt

1. den Zusammenschluss der Absolventen der Höheren Bundeslehranstalt für alpenländische Landwirtschaft Raumberg, vormals Seefeld in Tirol, zur Wahrung und Förderung ihrer gemeinsamen ideellen und materiellen Interessen,

2. die Förderung all dessen, was zu einer gedeihlichen Weiterentwicklung der Höheren Bundeslehranstalt für alpenländische Landwirtschaft in Raumberg im Interesse der Schüler beiträgt.

§3 Aufbringung der Mittel

Die zur Erfüllung des Verbandszweckes erforderlichen ideellen und materiellen Mittel sollen wie folgt aufgebracht werden.

1. Ideelle Mittel:

a) Veranstaltungen auf Bundes- und Landesebene

b) Klassen- bzw. Jahrgangstreffen sowie Zusammenkünfte in kleinerem Rahmen auf Bezirksebene, in Stammtischrunden usw.

c) Gegenseitige kollegiale Hilfeleistung ohne Rücksicht auf Alters- und weltanschauliche Unterschiede

2. Materielle Mittel:

a) Mitgliedsbeiträge

b) Spenden und Zuwendungen

c) Erträge aus Veranstaltungen

§4 Mitgliedschaft

(1) Der Absolventenverband besteht aus ordentlichen, außerordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.

(2) Ordentliche Mitglieder können nur Personen sein, die die Höhere Bundeslehranstalt für alpenländische Landwirtschaft absolviert haben.

(3) Außerordentliche Mitglieder können physische und juristische Personen sein, die die Ziele des Absolventenverbandes bejahen bzw. ideell oder materiell fördern.

(4) Als Ehrenmitglieder können von der Generalversammlung mit Zweidrittelmehrheit Personen ernannt werden, die sich um die Erfüllung des Verbandszweckes außerordentliche Verdienste erworben haben.

§5 Beginn der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft beginnt mit der Aufnahme in den Absolventenverband bzw. mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft.

(2) Die Aufnahme von ordentlichen Mitgliedern kann ohne Angabe von Gründen vom Vorstand abgelehnt werden.

§6 Ende der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet

1. Bei physischen Personen durch den Tod, bei juristischen Personen durch Erlöschen der Rechtspersönlichkeit

2. durch freiwilligen Austritt

3. durch Ausschluss

(2) Der Vorstand kann Mitglieder ausschließen

1. wegen Verletzung der Standesinteressen der Mitglieder

2. wegen grober Verletzung der Pflichten aus der Mitgliedschaft

3. wegen Nichtbefolgens der Satzung oder von Beschlüssen der Organe des Absolventenverbandes.

(3) Der Ausgeschlossene hat keinen Anspruch auf Rückersatz geleisteter Mitgliedsbeiträge oder auf das Verbandsvermögen.

(4) Gegen den Ausschluss ist die Berufung an das Schiedsgericht zulässig, bis zu dessen Entscheidung ruht die Mitgliedschaft

§7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Absolventenverbandes teilzunehmen und die Einrichtungen des Verbandes zu beanspruchen.

(2) Den ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern sowie den Ehrenmitgliedern steht das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht zu.

(3) Alle Mitglieder sind angehalten, die Interessen und das Ansehen des Vereins nach Kräften zu fördern und die Statuten bzw. Beschlüsse der Vereinsorgane einzuhalten.

§8 Organe des Absolventenverbandes

(1) Die Organe des Absolventenverbandes sind

1. die Generalversammlung

2. der Vorstand

3. die Rechnungsprüfer

4. das Schiedsgericht

§9 Generalversammlung

(1) Die Generalversammlung ist jährlich mindestens einmal innerhalb von drei Jahren vom Obmann unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuberufen. Tagungsort und Zeitpunkt der Generalversammlung wird durch diese jeweils für die nächste Generalversammlung festgelegt.

(2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des Vorstandes, der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer unter Angabe der Gründe statt.

(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens 14 Tage (Aufgabedatum) vor dem Termin entweder schriftlich, über die Absolventenrundschau oder auf elektronischem Weg unter Angabe der Tagesordnung einzuladen.

(4) Die Tagesordnung der Generalversammlung setzt der Vorstand fest. Sie ist um Tagesordnungspunkte zu erweitern, die mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Obmann schriftlich, per Fax oder per Mail einlangen und von mindestens fünf Mitgliedern unterschrieben sind.

(5) Stimmberechtigt sind in der Generalversammlung alle ordentlichen, außerordentlichen und Ehrenmitglieder. Das Stimmrecht ist persönlich auszuüben. Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter namhaft zu machen.

(6) Die ordnungsgemäß einberufene Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 40 der ordentlichen Mitglieder anwesend ist. Ist die Generalversammlung zum festgesetzten Zeitpunkt nicht beschlussfähig, so findet eine halbe Stunde später eine zweite Generalversammlung mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.

(7) Beschlüsse der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit bei Beschlüssen mit einfacher Stimmenmehrheit gibt die Stimme des Obmannes, der an der Abstimmung teilnimmt, den Ausschlag. Beschlüsse über die Erlassung oder die Änderung der Satzung bzw. der Geschäftsordnung oder über die Auflösung des Absolventenverbandes bedürfen der Zustimmung von mindestens zwei Drittel der anwesenden ordentlichen Mitglieder. Die Abstimmungen sind auf Verlangen von mindestens einem Drittel der anwesenden Mitglieder schriftlich vorzunehmen.

(8) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann, bei dessen Verhinderung der erste, ist auch dieser verhindert, der zweite Obmannstellvertreter.

(9) Der Generalversammlung ist vorbehalten

1. die Wahl des Obmannes, der beiden Obmannstellvertreter, des Geschäftsführers, des Kassiers

2. Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungsprüfer

3. Entlastung des Vorstandes und der Rechnungsprüfer

4. die Änderung der Statuten

5. die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

6. die Entgegennahme und Genehmigung des Rechnungsberichtes

7. die Wahl von zwei Rechnungsprüfern

8. Ernennung von Ehrenmitgliedern und die Verleihung von Ehrenzeichen

9. Aberkennung der (Ehren-) Mitgliedschaft

10. die Festlegung von Ort und Zeit der nächsten Generalversammlung

11. die Beschlussfassung über die Auflösung des Absolventenverbandes

§10 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus

1. dem Obmann, seinen beiden Stellvertretern

2. Geschäftsführer

3. den Landesvertretern oder deren Stellvertretern

4. dem Kassier oder seinem Stellvertreter

5. den drei Vertretern der letzten drei Absolventenjahrgänge

(2) Die Funktionsdauer des Vorstandes und der Rechnungsprüfer beträgt drei Jahre, auf jeden Fall aber bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar.

(3) Der Vorstand wird vom Obmann, bei dessen Verhinderung von seinem ersten, bei dessen Verhinderung von seinem zweiten Stellvertreter schriftlich einberufen.

(4) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn der Obmann oder einer seiner Stellvertreter und mindestens drei weitere Vorstandsmitglieder oder deren Stellvertreter anwesend sind bzw. 75 % der Mitglieder vertreten sind.

(5) Den Vorsitz in der Vorstandssitzung führt der Obmann, bei dessen Verhinderung sein erster, bei dessen Verhinderung sein zweiter Stellvertreter.

(6) Vorstandsbeschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

(7) Dem Vorstand obliegt

1. Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlung,

2. die Durchführung der Beschlüsse der Generalversammlung,

3. die Beschlussfassung über alle Verbandsangelegenheiten, die nicht ausschließlich der Generalversammlung vorbehalten sind,

4. Beschlussfassung über die vom Kassier erstellten Voranschlag,

5. die Erstellung eines Wahlvorschlages für den Obmann und seiner zwei Stellvertreter, den Kassier und den Geschäftsführer,

6. die Vorbereitung der Generalversammlung.

§11 Obmann und Stellvertreter

(1) Der Obmann und seine zwei Stellvertreter werden über Vorschlag des Vorstandes oder eines Drittels der bei der Generalversammlung anwesenden Mitglieder aus den Reihen des Vorstandes von Bund oder Ländern von der Generalversammlung gewählt.

(2) Dem Obmann obliegt

1. die Vertretung des Absolventenverbandes nach außen,

2. der Vorsitz im Vorstand sowie dessen Einberufung,

3. der Vorsitz in der Generalversammlung,

4. die Veranlassung der Protokollführung.

§12 Die Ländervertreter

(1) Die Ländervertreter und ihr Vorstand werden von den in den Bundesländern Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol (inkl. Südtirol), Vorarlberg und Wien wohnhaften Mitgliedern anlässlich eines Landestreffens gewählt.
Der Landesvertreter vertritt die in einem Bundesland wohnenden Verbandsmitglieder (Landesgruppe).

(2) Für die Landesorganisationen haben sinngemäß die gleichen Statuten Gültigkeit.

§13 Vertreter der letzten drei Absolventenjahrgänge

(1) Aus den letzten drei Absolventenjahrgängen sollte jeweils ein Vertreter dem Vorstand angehören.

(2) Dieser wird anlässlich der Aufnahme in den Absolventenverband vom Jahrgang für drei Jahre gewählt.

§14 Die Rechnungsprüfer

Den zwei Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle und die Prüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben über das Ergebnis der Prüfung dem Vorstand und der Generalversammlung schriftlich zu berichten.

§15 Das Schiedsgericht

(1) Streitigkeiten aus dem Verbandsverhältnis werden durch ein Schiedsgericht gemäß §8 des Vereinsgesetzes 2002 geschlichtet.

(2) Beide Streitteile wählen je einen Schiedsrichter, diese einigen sich auf eine dritte Person als Vorsitzenden des Schiedsgerichtes.

(3) Kommt es zu keiner Einigung hinsichtlich der Person des Vorsitzenden, so wird derselbe durch den Vorstand bestimmt.

(4) Das Schiedsgericht ist nur beschlussfähig, wenn die Schiedsrichter und der Vorsitzende zugleich anwesend sind, und entscheidet mit Stimmenmehrheit.

(5) Der Schiedsspruch ist vereinsintern endgültig.

§16 Die Auflösung des Absolventenverbandes

(1) Über die Auflösung des Absolventenverbandes hat die Generalversammlung mit 2/3 der Stimmen zu entscheiden und über die Verwendung des Verbandsvermögens einen Beschluss zu fassen.

(2) Kommt es darüber zu keiner Einigung, fällt das Verbandsvermögen der Höheren Bundeslehranstalt für alpenländische Landwirtschaft in Raumberg zur Verwendung für soziale Zwecke zu.

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Die letzte Fassung der Satzung des Absolventenverbandes Raumberg-Seefeld wurde auf der Generalversammlung 2004 in Kirchberg beschlossen.

Stand 17. März 2014 - HP